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Die Mitte Kanton Zürich Communiqués Ja zu verbaler Deeskalation, Nein zu Extremforderungen
20. September 2021 – Gemeinsame Medienmitteilung (Die Mitte, FDP, SVP) zum Umgang mit Corona an den Zürcher Volksschulen
Die Bildungsdirektion kann es in der heutigen Lage nicht allen recht machen. Insgesamt erhalten wir mit den von Regierungsrätin Steiner aktuell verfügten Massnahmen aber 90 Prozent-Lösungen, ohne die Polarisierung weiter zu schüren. Es geht hier nicht nur um die wissenschaftliche Dimension, sondern auch um die breite Akzeptanz der Massnahmen. Das eine Kind, das in einer Klasse keine Maske trägt oder sich nicht testen lässt, wird den weiteren Verlauf der Pandemie nicht massgeblich beeinflussen. Allein deswegen braucht es keinen Zwang. Die unterzeichnenden Fraktionen sind sich dessen bewusst, dass die Schulen in dieser Situation stark gefordert sind und Grosses leisten. Natürlich wäre es für die einzelnen Schulen einfacher, wenn sie sich hinter Verfügungen der Bildungsdirektion verstecken könnten. Besser und angemessener sind solche Standardlösungen deswegen aber nicht. Umso mehr danken wir allen Schulleitungen und Lehrpersonen für ihren daraus resultierenden, grossen Einsatz. Sie dienen damit nicht nur der Überwindung der Pandemie, sondern auch der Beruhigung der angeheizten Stimmung. Wir rufen die (Schul-) Gemeinden auf, die von der Bildungsdirektion empfohlenen Massnahmen auch finanziell zu ermöglichen. Für die unterzeichnenden Fraktionen ist der Grundsatz «Schule findet statt» zentral. Wir sind uns auch dessen bewusst, dass die aktuellen Regelungen nur der aktuelle Stand des Irrtums sein können. Es ist klar, dass diese in Anlehnung an die epidemiologische Entwicklung laufend nach-justiert werden müssen, so wie dies am vergangenen Freitag geschehen ist. Vielleicht auch mal hinsichtlich der Frage, ob repetitive Tests oder Ausbruchtests situationsgerechter sind. Hier kann der Kanton Zürich auch von den laufenden Erfahrungen anderer Kantone profitieren.
Yvonne Bürgin, Die Mitte Fraktionspräsidentin (079 278 11 43) Martin Hübscher, SVP Fraktionspräsident (079 222 27 80) Beatrix Frey-Eigenmann, FDP Fraktionspräsidentin (079 789 86 58) Marc Bourgeois, Mitglied Kommission für Bildung und Kultur (079 219 95 38)