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Die Mitte Kanton Zürich Menschen Roger Hug
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Kandidat Schulpflege
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Beruf
Familie
Meine Stärken
Meine Motivation für die Schulpflege
In Familiensystemen kann es in herausfordernden Situationen schnell passieren, dass das Wohl des Kindes in den Hintergrund rückt. Ähnliches beobachte ich auch in schwierigen schulischen Kontexten. Als Beistand ist es meine Aufgabe, das Kindeswohl stets im Blick zu behalten und mein Handeln daran auszurichten. Diese Sensibilität hat sich für mich zu einer Stärke entwickelt, die ich nun in die Schulpflege einbringen möchte – zum Vorteil der Schülerinnen und Schüler der Schule Stäfa.
Mich interessieren Schule und Bildung, insbesondere im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Erwartungen, neuen pädagogischen Ansätzen und technologischen Entwicklungen. Ich wünsche mir, dass die Schule Stäfa auf diese Veränderungen vorausschauend und wirksam reagieren kann. Die Möglichkeit, mich an diesem Wandel aktiv zu beteiligen und mitzugestalten, möchte ich bewusst nutzen. Ein ganz persönlicher Antrieb kommt hinzu: Meine Tochter wird in der kommenden Legislatur eingeschult. Das motiviert mich zusätzlich, dafür zu sorgen, dass die Schule Stäfa weiterhin hohe Qualität bietet und ein Ort bleibt, an dem Kinder gerne lernen.
Meine Ziele in der Schulpflege
Häusliche Umstände beeinflussen schulische Leistungen, schulische Ereignisse nicht selten auch die häusliche Atmosphäre. Aus diesem Grund möchte ich mich für eine förderliche Zusammenarbeit zwischen der Schule und Eltern einsetzen und wo notwendig auch mit der Kinder- und Jugendhilfe.
Das Vertrauensverhältnis zwischen Schule und Eltern ist verletzlich. Wo Misstrauen entsteht, wird ein lösungsorientierter Dialog im Interesse des Kindes erschwert. Die Schule Stäfa hört nach meiner Amtszeit bewusster zu und setzt konsequent auf Dialog statt Einwegkommunikation. Eltern werden einbezogen, denken mit und gestalten mit. Schule und Eltern begegnen sich mit einer gemeinsamen Haltung – nicht als Gegenspieler, sondern als verlässliche Partner, auch in herausfordernden Situationen.
Die Reduktion der Schulpflege von sieben auf fünf Mitglieder bringt durchaus ein Effizienzpotenzial mit sich – allerdings nur dann, wenn wir es bewusst nutzen. Bleibt der Arbeitsaufwand gleich gross, verteilt sich die Verantwortung auf weniger Schultern. Das kann zur Überlastung führen und die Miliztauglichkeit infrage stellen. Die Schulpflege muss sich konsequent auf ihre strategische Führungsrolle konzentrieren, während das operative Tagesgeschäft in den kompetenten Händen der Leitung Bildung und der Schulleitungen liegt.
Mit fünf statt sieben Personen wird zudem die fachliche Breite im Gremium kleiner. Umso wichtiger ist es, bei Bedarf gezielt externe Fachstellen beizuziehen und bei wichtigen Weichenstellungen bewusst auf Kommissionen, Arbeitsgruppen oder Hearings zu setzen. So bleiben unterschiedliche Perspektiven erhalten – und die Schulpflege gewinnt an Qualität, statt an Vielfalt zu verlieren.
Die Schule Stäfa muss in den kommenden Jahren attraktiv bleiben – nicht nur für unsere Schüler und Schülerinnen, sondern auch für die rund 265 Menschen, die Schule überhaupt erst möglich machen. In meinem beruflichen Alltag sehe ich leider zu oft, wie personeller Mangel, eine hohe Fluktuation, unzureichende Kompetenzen und fehlende Kooperation zwischen Involvierten einer Schule zur Überforderung und erheblichen Risiken der schulischen Entwicklung von Kindern führen. Aus diesem Grund ist es relevant, dass die Schule Stäfa in den nächsten Jahren weiter an Attraktivität gewinnt – als Arbeitsort ebenso wie als Lernraum.
Die Nachfrage nach Plätzen in der schulergänzenden Tagesstruktur «Mikado» ist gestiegen. Um den Bedürfnissen der Familien gerecht zu werden, soll das Angebot weiterentwickelt und ausgebaut werden, ohne dabei Abstriche bei der Qualität zu machen. Eine hochwertige Betreuung ist ein wichtiger Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf und stärkt die Schule als Lebensraum für Kinder.
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